all, section 6.11.
6.11. Eingebaute Kommandos
Eine Reihe von Kommandos sind in der Shell eingebaut,
Kommandos wie
cd
oder
set -k
wirken auf Informationen in der Shell selbst,
bei anderen wie
echo
oder
test
geschieht das aus Effizienzgründen.
Nach
XPG3
sind eingebaut:
- :
-
Kommentar; wird aber ausgeführt und liefert 0.
- . datei
-
datei
wird auf PATH gesucht und in der gleichen Shell ausgeführt,
damit kann man per Skript Variablen in der eigenen Shell setzen.
- break [anzahl]
-
for-,
while-
und
until-Schleifen
verlassen.
- cd [pfad]
-
Arbeitskatalog auf HOME oder pfad setzen.
- continue [anzahl]
-
for-,
while-
und
until-Schleifen
fortsetzen.
- echo [arg...]
-
Argumente ausgeben (Vorsicht bei \).
- eval arg...
-
Argumente einlesen,
parsieren und ausführen damit findet vor allem nochmals Textersatz und Zerlegung statt.
$ eval 'date; who'
Thu Apr 10 15:12:43 MET DST 1997
bischof ttyp1 Apr 10 09:00 (:0.0)
- exec arg...
-
Argumente werden als Kommando an Stelle dieser Shell ausgeführt.
Wenn nur Umlenkungen angegeben sind,
wirken sie sich auf diese Shell aus.
$ exec >&2 2>/dev/null
- exit [code]
-
Shell verlassen.
Exit-Code ist code oder stammt vom letzten Kommando.
- export [name...]
-
Variablen für Export markieren oder exportierte zeigen.
- hash name...
-
Zugriffsweg zu name notieren.
- hash [-r|name...]
-
Zugriffswege zeigen oder löschen.
- pwd
-
Arbeitskatalog zeigen.
- read name...
-
Eine Zeile einlesen,
an IFS zerlegen und die Wörter an die Variablen zuweisen.
Restliche Wörter gehen (zerlegt) an die letzte Variable.
(Ohne Argumente endet offenbar die Shell.)
- readonly [name...]
-
Schreibzugriff auf Variablen sperren oder gesperrte zeigen.
- return [code]
-
Funktion verlassen.
Exit-Code ist code oder stammt vom letzten Kommando.
- set [optionen arg...]
-
Variablenwerte zeigen,
Argumente an $1, ...
zuweisen oder Optionen setzen .
- shift [anzahl]
-
Argumente ``nach links schieben''.
Das erste oder die anzahl ersten Argumente gehen verloren, $*, $@ und $# werden korrigiert.
Fehler, falls es nichts zu schieben gibt.
- test [arg...]
-
Bedingungen prüfen .
- times
-
Zeitverbrauch der Subprozesse zeigen .
- trap [signal...]
-
Signalvereinbarungen zeigen oder löschen.
- trap '' signal...
-
Signale ignorieren.
- trap cmd signal...
-
cmd
für Signale vereinbaren.
0 als signal bedeutet ``bei Verlassen der Shell''.
Vor Start der Shell ignorierte Signale kann man nicht beeinflussen.
- type name...
-
Ausgeben,
was
name
als Kommando bedeutet.
- ulimit [-f blöcke]
-
Maximale Dateigröße zeigen oder limitieren.
- umask [ooo]
-
Maske für Zugriffsschutz neuer Dateien zeigen oder (oktal) setzen.
1-Bits in der Maske sind 0 im Zugriffsschutz.
- unset name...
-
Variable oder Funktion löschen.
- wait [pid]
-
Ende eines (bestimmten) erzeugten Prozesses abwarten.
Created by unroff & hp-tools.
© by Hans-Peter Bischof. All Rights Reserved (1997).
Last modified 28/July/97